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600 Jahre Schönau – ein Gruß

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Keiner bezweifelt, dass es schon vor über 600 Jahren hier eine „schöne Aue gegeben“ hat – das Tal der Trieb ist auch heute sehr schön. Von einigen wird es auch gerne als die „Toskana des Vogtlandes“ bezeichnet – schließlich ist es – zumindest im Winter – hier immer deutlich wärmer als z.B. in Falkenstein.

600 Jahre sind ein stolzes Jubiläum eines stolzen Dorfes. Aber bei einem Jubiläum, wie es Schönau feiert, geht es nicht nur um Erkenntnisse der Geschichtsforschung, denn das Datum der Ersterwähnung allein, sagt ja nichts über das tatsächliche Alter des Dorfes aus. 

Vor allem geht es darum, dass ein solches Jubiläum einen Anlass gibt, einmal inne zu halten und sich zu besinnen: auf die Geschichte des Dorfes, auf die schweren und guten Zeiten, die seine Bewohnerinnen und Bewohner erlebt haben, und darauf, wie das Dorf zu dem geworden ist, was es heute ist. 

Und diese Besinnung, dieses Durchatmen bietet den eigentlichen Grund zum Feiern: aus Dankbarkeit, aus Freude und aus Liebe zum Heimatort. Es ermöglicht, einen Blick darauf zu werfen, worauf Sie, worauf ihr stolz sein könnt: auf das Ehrenamt, auf Vereine, die Feuerwehr, auf die Gemeinschaft und den Zusammenhalt – über Generationen hinweg. 

Gerade in unserer schnelllebigen, digitalisierten Zeit ersetzt nichts den persönlichen Kontakt, das freundliche Wort, ein gegebenes Versprechen, das aufmerksame Zuhören und das gemeinsame Anpacken. Wer durch den Ort fährt, sieht es. Alle! haben sich in die Vorbereitungen eingebracht. Das zeigt, wie lebendig und lebenswert das Dorf heute ist. 

Ich wünsche den Schönauerinnen und Schönauern zwei tolle Tage, welche die Geschichte mit der Gegenwart verbinden und die Dorfgemeinschaft auch für die Zukunft stärken!

Sören Voigt

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