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Denkmalschutz und Neubau auf dem Falgard-Gebiet

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Was lange währt, wird gut! Der Freistaat Sachsen unterstützt die Stadt Falkenstein bei der Verwertung des ehemaligen Verwaltungsgebäudes der Falgard. Das marode Objekt kann abgebrochen werden, wenn Großteile der denkmalgeschützten Sandsteinfassade erhalten und in einen Neubau an gleicher Stelle integriert werden. Ebenso ist die Einfriedung zu erhalten.

Das ist das einvernehmliche Ergebnis nach mehreren gemeinsamen Gesprächen zwischen dem Sächsischen Staatsministerium des Innern, der Landesdirektion Sachsen und der Stadt Falkenstein. Der Falkensteiner Landtagsabgeordnete, Sören Voigt, der ebenfalls an den Gesprächen teilnahm, hatte die Gespräche vermittelt.

Dazu erklärt der Landtagsabgeordnete Sören Voigt: „Das ist ein großartiges Ergebnis für die Region. Die vorliegende Lösung ermöglicht es, die besondere Fassade als denkmalgeschütztes Element zu erhalten und gleichzeitig einen wirtschaftlich herausfordernden Neubau auf dem innerstädtischen Gelände zu realisieren. Wir werden ein städtebauliches Kleinod erhalten. Ich danke allen Beteiligten ausdrücklich für den gezeigten Willen zu dieser tollen städtebaulichen Lösung.

Bürgermeister Marco Siegemund erklärt: „Ich bin froh und dankbar, dass sich die Hoffnungen der Stadt erfüllen und sich ein Weg für eine gütliche Einigung ohne langwieriges Gerichtsverfahren für das ehemaliges Falgard- Verwaltungsgebäude abzeichnet. In den Gesprächen ging es vor allem darum, das nötige Verständnis für den jeweiligen anderen zu entwickeln und eine für alle Seiten akzeptable Lösung zu finden.

Mit dem überwiegenden Erhalt der Fassade durch den künftigen Investor ist dies gelungen. Damit kann mit der Realisierung etwas Einmaliges für unsere Stadt und die Region entstehen und das Stadtbild in diesem Bereich wird sichtbar aufgewertet. Vielen Dank an alle Gesprächs- bzw. Verhandlungspartner für das konstruktive und zielführende Miteinander.“ 

Hintergrund:

Die Stadt Falkenstein hatte seit dem Erwerb des Falgard-Geländes im Jahr 1999 mehrfach vergeblich versucht, das mehrgeschossige ehemalige Verwaltungsgebäude mit einem wirtschaftlich tragfähigen Konzeption zu vermarkten. Da diese Bemühungen erfolglos waren, stellte die Stadt im Jahr 2014 den Antrag auf Abbruch des Gebäudes. Seitens der Landesdirektion wurde der Abbruch mit dem Hinweis auf den besonderen Denkmalcharakter abgelehnt. Die Stadt Falkenstein hat daraufhin Klage eingereicht.

Sören Voigt

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