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Freistaat sichert Finanzierung der Naturschutzstationen im Vogtland

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Im Rahmen des Doppelhaushaltes für den Freistaat Sachsen wurden im Etat des Umweltministeriums für den Naturschutz und Landschaftspflege rund 99 Millionen Euro veranschlagt. Dazu gehört auch die Unterstützung der Arbeit der Landesstiftung Natur und Umwelt und der Naturschutzstationen in Sachsen.

Mit den nunmehr erhöhten Mitteln können mehr Maßnahmen der Umweltbildung, des Artenschutzes und der Biotoppflege sowie der Schutzgebietsbetreuung und der naturschutzfachlichen Dokumentation durchgeführt werden. Die regionalen Strukturen des Naturschutzes und der Naturschutzstationen, wie z. B. das NUZ, profitieren davon.

Sören Voigt: „Im vergangenen Jahr habe ich Staatsminister Thomas Schmidt in das Natur- und Umweltzentrum Vogtland eingeladen und wir konnten mit den Verantwortlichen vor Ort sprechen. Durch dieses Treffen und den stetigen Austausch mit den Engagierten des NUZ konnten wir die Anliegen aus dem Vogtland in Dresden gut vertreten. 

Als Fraktion haben wir uns für die weitere Finanzierung der Sächsischen Naturschutzstationen stark gemacht und wollen ein deutliches Zeichen der Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements im Naturschutz setzen. In den kommenden zwei Jahren sind deshalb jeweils 1,85 Millionen veranschlagt – 350.000 € mehr als 2017/18. Diese Gelder werden an die Landkreise ausgereicht. Der Vogtlandkreis entscheidet dann über die Verteilung der Mittel im Vogtland.


Hintergrund: 

Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt stellte am Mittwoch im Sächsischen Landtag den Etat des Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft für die kommenden zwei Jahre vor. Der Entwurf sieht Ausgaben in Höhe von fast 1,4 Milliarden Euro vor und damit rund 150 Millionen Euro mehr als im vergangenen Doppelhaushalt. Der Schwerpunkt liegt bei der Stärkung der ländlichen Regionen.

Das Natur- und Umweltzentrum Vogtland in Falkenstein/Ortsteil Oberlauterbach ist eine Lehr- und Weiterbildungsstätte zu Themen des Natur- und Umweltschutzes. Schulklassen, Hort- und Kindergartengruppen, Vereine und Interessengruppen können hier Natur hautnah erleben. Die Arbeit bei verschiedenen Projekten ist länderübergreifend und dient der Förderung der Völkerverständigung und dem Abbau von Sprachbarrieren. Der Verein arbeitet generationsübergreifend und bezieht benachteiligte Personengruppen aktiv in seine Tätigkeit ein.

Sören Voigt

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