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#Füreinander und #Miteinander ist wichtiger denn je

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Manchmal braucht man etwas Zeit, um sich über das Geschehene eine eigene Meinung zu bilden. Mir ging das so, als ich über die schlimmen Ereignisse in #Chemnitz nachdachte. Viele haben mich darauf angesprochen und wollten meine Meinung dazu wissen.

Da haben wir zum einen ein Tötungsverbrechen. Viele Menschen trauern ehrlichen Herzens um das Opfer und fragen sich, wie so etwas bei einem friedlichen Stadtfest passieren konnte. Durch die schnelle und gute Arbeit der Polizei konnten zwei Tatverdächtige festgenommen werden, die Ermittlungen laufen und ich habe volles Vertrauen in unseren Rechtsstaat, unsere Justiz und die eingebundenen Behörden, dass die schreckliche Tat aufgeklärt und die Täter einem gerechten Urteil unterworfen werden.

Zum anderen geht es um die Ereignisse nach der schrecklichen Tat. In Bezug auf die Demonstrationen möchte ich unterscheiden: Da sind die einen, die wirklich trauern, Anteilnahme zeigen und mit Sorge auf ihre Stadt und unser Land schauen. Da sind auch die, die mit nachvollziehbarer Wut, auf die Straße gehen und ihr Missfallen über das Geschehene zu Ausdruck bringen. Das ist ihr gutes Recht, Demonstrationsfreiheit haben wir uns erkämpft und das hat der Rechtsstaat zu garantieren.

Und da sind die anderen, die rechten und die linken Extremisten, auch aus weiten Teilen Deutschlands nach Chemnitz gekommen, die das Geschehene eben nicht nur betrauern und verurteilen, sondern ganz bewusst und perfide für ihre demokratiefeindlichen Ideologien ausnutzen. All denjenigen, die sich nicht auf dem Boden unseres Grundgesetzes bewegen, müssen wir als Gesellschaft gemeinsam konsequent entgegentreten.

Für alle, gleich ob sie hier aufgewachsen sind oder unseren Schutz suchen, gilt: sie haben unser Recht und unsere Gesetze einzuhalten.

Es geht um unser Zusammenleben. Es geht um Anstand und Respekt. Es geht um Ordnung und Sicherheit. Wer wirklich in Sorge um unsere Gesellschaft ist, der bringt sich ein, der zeigt Gesicht. Mehr denn je gilt: #Füreinander und #Miteinander.

Sören Voigt

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