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Hochgestapelt – und gewonnen!

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Heute fand in der Sachsenlandhalle in Glauchau die Preisverleihung anlässlich des simul+ Wettbewerbes „Ideen für den ländlichen Raum“ statt. Die Gemeinde Ellefeld  war erfolgreich und erhält ein Preisgeld in Höhe von 450.000 Euro.

Bürgermeister Jörg Kerber: „Wir sind dankbar, begeistert und gleichzeitig bewegt, dass wir mit unserer Idee zu den Preisträgern des Wettbewerbs gehören. Gemeinsames Vorausdenken hat uns auf neue, zukunftsweisende Wege geführt. Wir sind froh und voller Inspirationen, die Umsetzung des Projekts nun starten zu können. Ich bedanke mich beim Sächsischen Staatsministerium für Umwelt- und Landwirtschaft für die Möglichkeit der Teilnahme am Wettbewerb und natürlich für die gute Platzierung. Den gleichen Dank allen Ideengebern und dem Team der Gemeindeverwaltung

Ich durfte das Projekt „Hochgestapelt – ein Ortskern mit riesigen (T)Räumen“ begleiten und die Bewerbung der Gemeinde Ellefeld unterstützen. Allein die bisherige Arbeit, die sich die Ellefelder um Bürgermeister Jörg Kerber gemacht haben, ist preisverdächtig. Von Anfang an wurde die Idee gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern entwickelt. Vorschläge gesammelt, Möglichkeiten der innovativen, gemeinschaftlichen Nutzung diskutiert, an einem Strang gezogen – das ist Engagement und Hingabe.

Dass die Prämie in Höhe von 450.000 Euro nicht nur eine Würdigung der Arbeit, sondern auch der notwendige Startschuss für den Beginn der ersten Maßnahmen im Ortszentrum Ellefeld sind, darüber sind Jörg und ich uns einig.

Hintergrund:

Mit dem Projekt „Hochgestapelt“ soll das zum Teil verwaiste Gebäude des Ellefelder Marktes wiederbelebt und so neues Zentrum der Ortsentwicklung werden. Die leerstehenden Räume könnten künftig Platz bieten für ein Café im Stil des Jahres 1900 zuzüglich eines Pubs sowie eines Bürger- und Seminarraumes, Jugendtreffs und Genossenschaftsladens.

Der Ideenwettbewerb ist Teil der Strategie „Vielfalt leben – Zukunft sichern“ der Sächsischen Staatsregierung, die Mitte August 2018 präsentiert wurde. Im Zeichen der Zukunftsinitiative simul+ lädt das Sächsische Staatsministerium für Umwelt- und Landwirtschaft (SMUL) dabei Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Unternehmen, Kommunen und Städte ein, sich mit ihren Ideen und innovativen Konzepten für den ländlichen Raum zu bewerben.

In der Kategorie „Modul Land.Kommune“ erhalten ungefähr 15 Preisträger Prämien in Höhe von 100.000 bis 500.000 Euro. Die Prämien sind mit der Bedingung verknüpft, diese innerhalb von zwei Jahren zur Umsetzung von Projekten des Aktionsplanes zu verwenden. Insgesamt werden bis zu 4,6 Millionen Euro für die Prämierung in diesem Modul ausgereicht.

Sören Voigt

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