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Ministerium nimmt Hinweise zur Lehrerausbildung auf!

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Sören Voigt MdL: „Bedürfnisse der Schulen speziell im ländlichen Raum werden berücksichtigt“

Ab sofort können Lehrer bei ihrer Bewerbung für den Schuldienst in Sachsen einen bestimmten Landkreis und sogar eine Schule angeben, an der sie gerne unterrichten möchten. Dies gab nun das Sächsische Staatsministerium für Kultus bekannt.

„Über die Entscheidung aus dem Ministerium sind wir gerade im Vogtland sehr erfreut. Speziell für den ländlichen Raum sehe ich hier eine gute Möglichkeit, junge Lehrer aus der Region auch langfristig an die Region zu binden, indem sie nach dem Referendariat auch ihren Schuldienst an derselben Schule als Lehrer arbeiten können“, erklärt Sören Voigt.

Der CDU-Landtagsabgeordnete hatte sich nach einem Gespräch mit Schuldirektoren in seinem Wahlkreis Anfang März an Staatsministerin Brunhild Kurth gewandt und sie über die Hinweise der Schulleiter informiert. „Leider war es bisher oftmals so, dass die junge Lehrer aufgrund des bisherigen „Los- bzw. Zuschlagsverfahrens“ an anderen Schulen eingesetzt wurden. Und das, obwohl die Referendariats-Schule Bedarf an neuem Personal hat“, erläutert Voigt.

Parallel zu seinem Schreiben an die Staatsministerin hatte Voigt auch die Schulen seines Wahlkreises angeschrieben und nachgefragt, wie die Bedarfe an Junglehrern und Referendaren aussehen: „Die Resonanz auf mein Schreiben ist beeindruckend. Viele Schulen haben umgehend geantwortet, mir mitgeteilt, dass beim bisherigen Einstellungsverfahren nachgebessert werden muss.

Die konkreten Hinweise zu den Bedarfen wird Voigt nun an das Ministerium weiterleiten. Er sagt: „Ich persönlich kann das Fazit ziehen: Miteinander reden lohnt sich immer wieder.“

Hintergrund:
Bisher konnten angehende Lehrer nur eine der fünf Regionalstellen der Sächsischen Bildungsagentur als mögliches Einsatzgebiet angeben. Damit räumt das Kultusministerium Bewerbern für das Schuljahr 2016/2017 mehr Mitsprache beim künftigen Arbeitsort ein.

Während Bewerbungen für die Ballungszentren nur langsam abgearbeitet werden könnten, würden die Bewerbungen für bestimmte Orte und Schulen „bevorzugt behandelt“, gab das Kultusministerium am 05. April 2016 in Dresden bekannt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bildung.sachsen.de/blog und unter www.lehrerbildung.sachsen.de .

Sören Voigt

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