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Neuregelung der Bildungsempfehlung setzt auf Erfahrung und Verantwortung

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Die Koalitionsfraktionen im Sächsischen Landtag einen Gesetzentwurf zur Neuregelung der Bildungsempfehlung für den Übergang auf die weiterführenden Schularten auf den Weg gebracht.

Landtagsabgeordneter Sören Voigt erklärt: „Die CDU/SPD-Koalition hat umgehend auf das Urteil des Oberverwaltungsgerichts reagiert und mit dem vorgelegten Gesetzentwurf gezeigt, dass sie den Eltern und Lehrern zügig Rechtssicherheit geben will. Feststeht: die Bildungsempfehlung hat sich bewährt.

Mein Vertrauen gilt hier nach wie vor unseren Lehrerinnen und Lehrern, die durch ihre Erfahrung und ihren tagtäglichen Umgang mit den Kindern deren Kompetenzen sehr gut beurteilen können. Gleichzeitig wird den Eltern künftig mehr Mitspracherecht und damit auch mehr Verantwortung verliehen, um für ihr Kind den optimalen Bildungsweg zu finden.“

Mit dem Gesetzentwurf wird zudem der Zulassungsanspruch für das Gymnasium beibehalten, indem der Zugangsdurchschnitt von 2,5 auf 2,0 bei der Bildungsempfehlung festgeschrieben bleibt. Gleichzeitig garantiert der Gesetzentwurf die gesetzliche Regelung der Bildungsfreiheit, wonach das einzelne Kind im Mittelpunkt steht und in einem durchlässigen Bildungssystem den individuell besten Bildungsweg entsprechend seiner Fähigkeiten wählen kann. Für  Schüler,  Eltern und  Lehrern wird bildungspolitische Sicherheit gewährt.

Hintergrund:

Bisher wurden die Kriterien für die Bildungsempfehlung im Rahmen einer Verordnung durch das Kultusministerium festgelegt. Das Sächsische Oberverwaltungsgericht hatte am 20. Oktober 2016 diese Praxis für unzureichend erklärt. Der Sächsische Landtag ist in der Pflicht, diese Kriterien selbst zu formulieren.

Bild: Quelle LVZ

Sören Voigt

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