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Schulsozialarbeit ist wichtiger Grundstein zur Unterstützung unserer Kinder

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Zum Start des neuen Schuljahres können Schulen in Sachsen ihre Projekte aus dem neuen Landesprogramm „Schulsozialarbeit“ beginnen.

Unter den 15 Schulen im Vogtlandkreis sind in Auerbach die Seminar-Oberschule, die Oberschule „Geschwister Scholl“, die Parkschule sowie die Wilhelm-Adolph-von-Trützschler-Oberschule in Falkenstein und die Marienschule Treuen.

Landtagsabgeordneter Sören Voigt: „Mit dem neuen Landesprogramm „Schulsozialarbeit“ wird pünktlich zum Schuljahresbeginn ein wichtiger Grundstein zur Unterstützung der Entwicklung unserer Kinder gelegt. Die Schule ist für die Kinder und Jugendlichen Lern- und Lebensort. Durch die Schulsozialarbeit werden sie bei einer eigenverantwortlichen Lebensführung unterstützt, in ihrer Persönlichkeitsentwicklung bestärkt und ihre sozialen Kompetenzen werden gefördert. “

Voigt weiter: „Gemeinsam mit den Kommunen wird der Freistaat die Schülerinnen und Schüler immer besser in ihrer Entwicklung unterstützen können. Unser erklärtes Ziel ist es, dass ab Schuljahresbeginn 2018/2019 mindestens eine Schulsozialarbeiterin oder ein Schulsozialarbeiter an jeder Oberschule in öffentlicher Trägerschaft in Vollzeit tätig ist. Und dies umfänglich finanziert aus Landesmitteln.“

Eine komplette Übersicht der 15 Schulstandorte im Vogtland finden Sie hier.

Hintergrund:

Im Februar hat das Sächsische Kabinett die Förderrichtlinie Schulsozialarbeit beschlossen. Mit der Umsetzung entfaltet das Programm nun landesweit praktische Wirkung für die Jugendhilfe. Damit soll Schulsozialarbeit an allgemeinbildenden Schulen in Sachsen quantitativ und qualitativ ausgebaut werden. Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz unterstützt mit Landesmitteln aus der Jugendhilfe die Landkreise und Kreisfreien Städte, bedarfsgerechte Schulsozialarbeit anzubieten.

Nach Angaben des Kommunalen Sozialverband Sachsen, werden für 383 Schulen Schulsozialarbeiter und Schulsozialarbeiterinnen mit insgesamt 332,7 Vollzeitstellen tätig.

Mit den Zuwendungsbescheiden wird ein umfangreicher, konzeptioneller Prozess der Bedarfsplanung in den Jugendämtern des Freistaates abgeschlossen. Die Landkreise und Kreisfreien Städte haben bis 31. Mai 2017 Förderanträge einschließlich regionaler Gesamtkonzepte eingereicht. In Abstimmung mit dem Landesjugendamt Sachsen folgte die fachliche Prüfung.

Sören Voigt

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